Gemeinsam möchten wir Obdachlosen Menschen eine zweite Chance ermöglichen

Eine Kooperation von ImmoScout24 und OneWarmWinter
In 3 Minuten erklärt - von Marija Stojanovic von ONE WARM WINTER und Thomas Schröter von ImmoScout24

In Deutschland leben heute schätzungsweise 48.000 Menschen ohne eigene Wohnung.

Das Konzept

Housing First

  • Sicherheit
  • Sozialer Beitrag
  • Langfristige Mietverhältnisse

Viele obdachlose Menschen befinden sich in einem Teufelskreis. Durch Schicksalsschläge die Wohnung verloren, ist es für sie schwer, wieder einen Zugang zur Gesellschaft zu erhalten. Einen Job zu finden, um mit ihm eine Wohnung zu erhalten, ist aus ihrer Lage heraus fast unmöglich.

Hier setzt das Konzept Housing First an. Betroffene erhalten zuerst eine Wohnung, die durch die Inanspruchnahme ihrer staatlichen Sozialleistungsansprüche finanziert und gesichert wird. Sie werden auf ihrem Weg von Sozialarbeiter:innen und ggf. Psycholog:innen professionell betreut und bei der Wiedereingliederung in ein selbstbestimmtes Leben unterstützt.

Was ist Housing First?

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So machen Sie mit
Mehr zum Konzept

Sozial vermieten bedeutet sicher vermieten

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Feste Ansprechpartner

Die Organisationen sind erste Ansprechpartner:innen und betreuen die Abwicklung über einen langen Zeitraum hinweg, manche sogar über die gesamte Mietdauer. Sie stehen bei möglichen Fragen und Herausforderungen immer als garantierter Kontakt zur Verfügung.

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Professionelle Betreuung

Ausgebildete Sozialarbeiter:innen unterstützen bei der Wiedereingliederung in ein Wohnverhältnis und stehen bei Fragen an Ihrer Seite.

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Gesicherte Mieteinnahmen

Durch die Transferleistungsansprüche der Mieter:innen ist das Risiko eines Mietausfalles von Beginn an minimal.

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Langfristige Mietverhältnisse

Die Erfahrung zeigt, dass die durch dieses Konzept entstandenen Mietverhältnisse überdurchschnittlich lange andauern.

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Sicherheit

Sollte trotz aller Betreuung doch etwas zu Bruch gehen, stehen viele Organisationen mit ihren Fonds für den Schaden ein.

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Sozialer Beitrag

Sie geben Sie Menschen, die aufgrund diverser Schicksalsschläge obdachlos geworden sind, eine wirkliche Chance ins Leben zurückzukehren.

Eine echte
Erfolgsgeschichte

Hören Sie Erfahrungen von Organisatoren, einer Vermieterin und einer Mieterin.

«Ich gehe jetzt mit einem ganz anderen Gefühl raus. Weil ich weiß: Ich kann wieder nach Hause gehen.»

Nicole
Mieterin aus Berlin

Wie Sie Home Street Home unterstützen

Animation, wie es in der Web Application funktioniert.

Wenn Sie auf ImmoScout24 eine Anzeige für eine passende Wohnung inserieren, werden Sie als private:r Vermieter:in nach Ihrer Teilnahme an HOME STREET HOME gefragt. Klicken Sie auf Ja, wird Ihre Anzeige wie gewohnt veröffentlicht und ist auch weiterhin allen Suchenden zugänglich.

Zusätzlich informieren wir die sozialen Organisationen und Einrichtungen in Ihrer Region per Mail über Ihre Anzeige und dass Sie prinzipiell auch an einer Vermietung in Verknüpfung mit Housing First interessiert sind. Die Sozialarbeiter:innen melden sich dann wie alle anderen Bewerbungen auch bei Ihnen. Die Auswahl der richtigen Mieter:innen liegt am Ende selbstverständlich bei Ihnen.

Verwalten sie professionell Wohnungen? Dann erscheint keine Abfrage – Sie können aber Ihren Anzeigentext ganz einfach mit dem Hashtag #HomeStreetHome versehen. So erhalten die Organisationen auch Ihre Inserate.

Laden Sie sich Ihre Urkunde zur Teilnahme an HOME STREET HOME hier runter und posten sie auf Ihren Social Media Kanälen.

Jetzt Anzeige schalten

Die Homefluencer -
Prominente Unterstützung

Collection of portraits of our Homefluencers

Das Thema Obdachlosigkeit hat gesamtgesellschaftliche Relevanz. Daher informieren wir nicht nur Vermieter:innen direkt über Home Street Home, sondern klären mit einer breit angelegten Kampagne nachhaltig auf.

Und genau dabei helfen uns unsere Homefluencer: Joko Winterscheidt, BAUSA und Bilderbuch suchen auf Social Media aktiv nach Wohnungen für obdachlose Menschen. Zudem wird Home Street Home von dem Magazin «Freundin» unterstützt.

Zur Kampagne

Die HElfenden
Organisationen

Berlin
Housing First Berlin
Berlin
Sozialdient katholische Frauen e.V. Logo
Düsseldorf
Fifty Fifty Logo
Graz
Solido Logo
Hamburg
Straussen Blues Logo
Hannover
SWH Logo
Köln
Housing First Köln
Salzburg
Vinzi Dach Logo
Stuttgart
AH Logo
Wien
Neuner Immo Logo
Wien
Volkshilfe Logo
Stadt Norden
Norden Logo

Fragen und Antworten zu Home Street Home

WAS IST ONE WARM WINTER?

ONE WARM WINTER ist ein Projekt der Stiftung DOJO Cares. Aus der Kreativ-Agentur DOJO entstanden, wurde DOJO Cares mit dem Ziel gegründet, Verantwortung innerhalb der Kreativ- und Medienbranche zu übernehmen und jenseits von Kampagnen soziale Projekte voranzutreiben.

Welche Unterstützung benötigen obdachlose Menschen?

Obdachlose Menschen leben am Rande der Gesellschaft. Bisher war die Hürde für obdachlose Menschen eine eigene Wohnung zu bekommen immens hoch: Nachweis über ein festes Einkommen, schuldenfrei sein, Sucht- und sonstige Probleme in den Griff bekommen, selbständige Koordination von Terminen bei den Ämtern, bürokratische Abwicklungen, usw. Die komplexen Probleme und Lebenssituationen von obdachlosen Menschen lassen sich jedoch am besten lösen, wenn zuerst das Grundbedürfnis nach einem geschützten Lebensraum gesichert ist. Deshalb setzen Housing Konzepte wie Housing First da an, wo andere Wiedereingliederungsmaßnahmen gescheitert sind: Organisationen und Sozialarbeiter:innen helfen zuerst bei der Vermittlung einer Wohnung an obdachlose Menschen und unterstützen danach professionell bei den persönlichen Herausforderungen. So erhalten Menschen, die aufgrund von unterschiedlichen Schicksalsschlägen auf der Straße gelandet sind, eine echte Chance zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

WELCHE VORTEILE GIBT ES?

Ab sofort klären wir Vermieter:innen, die eine geeignete Wohnung in Deutschland und Österreich auf ImmoScout24 hochladen, automatisch über Wohnkonzepte wie Housing First auf. Oben zeigen wir Ihnen genau, wie das funktioniert. Die entsprechenden Organisationen und Vereine, bekommen per Suchauftrag eine Benachrichtigung über frei gegebene, neu inserierte Wohnungen. Auf diese Weise vermitteln sie schneller Wohnungen und können die so frei gewordene Zeit für die persönliche Betreuung und Unterstützung nutzen.  
Sie als Eigentümer:in profitieren wiederum von sicherer Miete, langfristigen Mietverhältnissen und festen Ansprechpartnern durch die betreuende Organisation, die den möglichen Aufwand so gering wie möglich halten. Und das Wichtigste: Sie geben einem Menschen eine neue Chance.

Erhalten die Prominenten eine Gage für die Zusammenarbeit?

Die Prominenten machen das Pro Bono – aus Überzeugung und weil sie soziale Verantwortung übernehmen. Sie nutzen ihre Bekanntheit, um Informationen „auf die Straße“ zu bringen. Joko Winterscheidt ist zudem langjähriger Supporter von OWW und DOJO Cares und unterstützt mit seiner Reichweite dabei, für die Probleme der Straße zu sensibilisieren und die Belange obdachloser Menschen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Tut ImmoScout24 das nur aus Image-Gründen?

Wir nehmen unsere unternehmerische Verantwortung sehr ernst und leisten unseren Beitrag zu einer umweltbewussteren, sozial gerechteren und wirtschaftlich nachhaltigeren Zukunft für uns alle. Das ist unser Anspruch und unser Selbstverständnis. Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, liegt in unserer DNA.  
Unser Ziel ist es wohnungslosen Menschen ein Leben in den eigenen vier Wände zu ermöglichen. Als Marktführer für Immobilien in Deutschland richten wir uns daher mit unserer Initiative HOME STREET HOME direkt an alle, die eine Wohnung vermieten wollen und klären dort auf, wo wir einen Unterschied machen.

Es gibt doch bereits viele Initiativen für Obdachlose? Kann ImmoScout24 hier überhaupt einen Beitrag leisten?

Es gibt viele kleine und große Organisationen in Deutschland und Österreich, die sich für obdachlose Menschen einsetzen. Einige davon verfolgen Housing-Konzepte, die eine effektive, innovative & nachhaltige Maßnahme zur langfristigen Bekämpfung von Obdachlosigkeit sind. Da Konzepte wie Housing First in der Bevölkerung aber noch recht unbekannt sind, müssen die Organisationen bei der Wohnungsakquise aktuell auch viel Zeit in  Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit investieren.  
Mit der gemeinsamen Kooperation klären OWW und ImmoScout24 über Wohnkonzepte wie Housing First und ihre Vorteile bei einer Vermietung an obdachlose Menschen auf. Dafür wurde das Suchabfrage- & Informations-System “HOME STREET HOME” entwickelt.  
Sie als Vermieter:in erhalten von nun an im Insertionsprozess die Möglichkeit, Wohnung grundsätzlich auch als Angebot an wohnungslose Menschen zur Verfügung stellen. Entsprechende Organisationen und Vereine mit Housing-Konzepten, bekommen daraufhin eine Benachrichtigung über die neu inserierte Wohnung. Auf diese Weise beschleunigt ImmoScout24 die Vermittlung erheblich.

Wir machen Wohnraum, für diejenigen sichtbar, die ihn am dringendsten brauchen.

Auch kleinere Organisationen, die bislang nicht die personellen Kapazitäten hatten, profitieren von der Kampagne und können das Modell Housing First in ihren Städten leichter umsetzen. Das führt langfristig zu noch mehr Wohnungen für Obdachlose in ganz Deutschland und Österreich.
Mit unserer zusätzlichen Kommunikationsarbeit zum Thema Housing First und dem persönlichen Engagement von ImmoScout24, ermöglichen wir Vermieter:innen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und mit uns gemeinsam die Weichen für einen diversifizierten Wohnungsmarkt zu stellen.
Denn durch die bundesweite Bekanntmachung von Housing-Konzepten wie Housing First, tragen wir dazu bei, dass dieses wichtige Thema ins Zentrum der Öffentlichkeit gelangt.